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Ratgeber · Leute & Reviews

Lounge-Etikette, die keine Snobberei ist

Fast alles läuft darauf hinaus, deine Zigarre nicht zum Problem anderer zu machen.

Veröffentlicht 20. August 2026

Die Regeln, die zählen, betreffen andere Menschen; der Rest ist Theater. Hier die Kurzfassung, sortiert danach, wie sehr es tatsächlich jemanden kümmert.

Die, die zählen

  • Zigarren nicht ausdrücken. Zerquetschen entlässt alles Unangenehme in einen gemeinsamen Raum. Lass sie im Aschenbecher ausgehen.
  • Achte, wohin der Rauch geht. Ausatmen vom Tisch weg, nicht darüber.
  • Fass fremde Zigarren nicht an, auch nicht, um die Binde zu bewundern.
  • Kauf in der Lounge, in der du sitzt. Eigene Zigarren in einen Laden mitzubringen, der welche verkauft, ist der eine echte Fauxpas.

Die erfundenen

Nie ein Feuerzeug, nie wieder anzünden, nie die Binde abnehmen, nur bestimmte Spirituosen trinken. Das sind Vorlieben mit selbstbewusster Stimme. Tu, was deine Zigarre besser macht, und ignoriere den Rest.

Mach das: bist du neu in einer Lounge, frag, was sie empfehlen, nicht was gut ist. Die erste Frage eröffnet ein Gespräch mit jemandem, der das Sortiment kennt; die zweite lädt zum Vortrag ein.

Ratschläge geben

Warte, bis du gefragt wirst. Der schnellste Weg, eine Lounge unangenehm zu machen, ist, den Schnitt eines Fremden zu korrigieren — und niemand hat je eine Zigarre mehr genossen, weil man ihm sagte, er rauche sie falsch.

Die moderne Regel

Die eigene Zigarre zu fotografieren ist normal, den Raum zu fotografieren nicht. Leute rauchen in Lounges gerade deshalb, weil es einer der letzten Orte ist, an denen niemand filmt.

In der App

Ein Journal ist leiser als eine Handykamera

Ein Eintrag in Ligero ist ein Bildschirm — das Bantfoto für dich selbst, eine Bewertung von zehn, zwei Sätze — und nichts ist öffentlich, solange du diese Verkostung nicht veröffentlichst. Notizen in Gesellschaft heißt nicht, eine Kamera hochzuhalten.

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